Wir können etwas tun. Und zwar jeder – ein Interview mit Mareike Hachemer

Im April haben wir bei uns an der Oberstufe Langenhorn die Zukunftswerkstatt Oberstufe im Rahmen eines pädagogischen Jahrestages organisiert. Für diese Veranstaltung konnten wir Mareike Hachemer als Keynote-Speakerin gewinnen. In diesem Interview teilt sie ihre Ideen zu Unterricht im 21. Jahrhundert.

Liebe Mareike, du hast es im Jahr 2015 unter die 50 Finalisten des Global Teacher Prize geschafft. Mit welchem Projekt/Konzept hast du dich beworben?

Die Frage gefällt mir. Ich glaube, dass wir Lehrer zu selten nach ihrer Arbeit fragen. Ich frage mich, woran das liegt und ob wir vielleicht oft denken, die Arbeit eines Kollegen oder einer Kollegin sei vielleicht nicht spannend, sei zu ähnlich oder zu unterschiedlich von der eigenen Arbeit. Beim Global Teacher Prize geht es – im Gegensatz zum Deutschen Lehrerpreis nicht um ein bestimmtes Projekt. Es gibt sieben Kriterien: Besondere Schülerleistungen, Besondere Anerkennung, die man als Lehrer erfahren hat, Innovative Unterrichtsansätze, Öffnung von Schule, Unterstützung von Junglehrern und Global Citizenship Education, die Frage also, wie man Schülern Werte vermittelt und sie zum aktiven Handeln befähigt. Ich habe nie erfahren, welche meiner Projekte oder Tätigkeiten genau zu meiner Auswahl für die sogenannten Top 50 geführt haben, aber ich könnte mir vorstellen, dass es der Jury gefallen hat, dass meine Schüler oft selbst aktiv waren, sich mit unterschiedlichen Projekten in ihrem Umfeld eingebracht haben und so – hoffentlich – gut erleben konnten, dass Ihr Handeln etwas bewirkt. Ich habe auch damals bereits mit Lehrern beim Europarat zusammengearbeitet und Texte über Unterricht veröffentlicht, sowie zahlreiche angehende Lehrer in meinem Umfeld in Studium und Referendariat beraten. Ich bin davon überzeugt, dass Unterricht dazu dienen sollte, Schüler zu befähigen, Einfluss auf ihre Welt zu nehmen, dass wir viel Wert auf Handlungsfähigkeit legen sollten. Klafki hat das bereits gesagt: Bildung sollte uns befähigen Schlüsselprobleme unserer Zeit anzugehen. Und in diesem und dem nächsten Jahrzehnt, gibt es sogar Schlüsselziele, auf die sich 193 Staaten geeinigt haben, die uns da eine gute Richtschnur sein könnten: Die 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen. Wenn wir alle darauf hinarbeiten, diese Ziele zu erreichen, dann können wir in einer Welt ohne Hunger, Armut, Ausbeutung und Krieg leben. Dafür, dass das im großen Stil unsere Bildungsmaxime wird, setze ich mich intensiv ein: Indem ich Seminare anbiete, Menschen informiere und mit @TeachSDGs weltweit Lehrer zur Zusammenarbeit motiviere.

Wie muss denn Unterricht gestaltet sein, damit er Schüler dazu befähigen kann, Einfluss auf ihre Welt zu nehmen (und somit Lösungen für Schlüsselprobleme unserer Zeit zu entwickeln)? Kannst du vielleicht auch ein konkretes Beispiel nennen?

Also zunächst mal sollte Unterricht da anfangen, wo Schüler Handlungsbedarf sehen. Schüler mal zu fragen, wie sie die Welt sehen, ist ein guter Start. Ich erhalte meist sehr negative Antworten von den Schülern. Wenn ich frage, wo die Probleme liegen, dann ist schnell die ganze Tafel damit vollgeschrieben. Wenn ich dann nachfrage, was man dagegen tun kann, bemerke ich meistens ein erstaunliches Phänomen: Die Schüler beantworten meine Frage nicht. Sie erklären mir die Welt, drehen sich im Kreis, erläutern, wer ihrer Meinung nach Schuld hat, warum dies nicht geht und das nicht. Ich muss dann immer wieder nachfragen, welche Lösungen es geben könnte. Oder Teillösungen. Bis wir uns so langsam an ein paar Ideen herantrauen. Letzte Woche habe ich Schüler darum gebeten, zehn Ideen für eine gesunde Welt zu sammeln, wie diese aussieht, wie dieser Zustand erreicht werden kann. Ich hatte das Gefühl, es hat ihnen noch nie jemand so sehr die Laune verdorben. Das geht nicht und das geht nicht. Und die Menschen und die Welt sind einfach zu schlecht. Und der einzelne kann ohnehin nichts tun. Über positive Entwicklungen in der Welt sind sie sich oft gar nicht im Klaren. Dass extreme Armut z.B. in den letzten 30 Jahren um 50 Prozent reduziert wurde und woran das liegt, ist unseren Schülern im Allgemeinen nicht bekannt.

TeachSDGs Grafik deutsch

Also sollten sie die 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung kennenlernen. Was halten sie davon? Fehlt da etwas? Was steckt hinter diesen 17 Schlagwörtern? Und was bedeutet es eigentlich, dass diese so definiert sind? Lehrer, die weiterhin recht klassisch arbeiten, können ihre Unterrichtsmaterialien neu sichten und etwas stärker mit Themen verknüpfen, die mit den Global Goals in Verbindung stehen. Wer mutiger ist und Freiräume im Lehrplan gut ausnutzen kann, ergänzt jede Unterrichtsreihe bewusst um ein Element des Handelns. Briefe, die im Deutsch- oder Englischunterricht geschrieben werden können z.B. statt an den Brieffreund auch an eine Firma gehen und einen Appell für fairere Löhne, umweltgerechtere Produktion oder bessere Gesundheitsbedingungen für Mitarbeiter enthalten. Ich habe Kollegen, die mit ihren Schülern in marokkanischen Küstenstädten gegen Überfischung angeschrieben und neue lokale Regelungen bewirkt haben. Ein Kollege in Paraguay hat mit seinen Schülern die erste Kompostierungsanlage des Landes geplant und in die Tat umgesetzt. Ein Kollege in New York baut mit seinen Schülern Gemüse an – im ärmsten und ungesündesten Stadtteil, der Südbronx. Solche Taten sollten einen nicht einschüchtern. Aber sie zeigen, was möglich ist. Und wenn unsere Schüler „nur“ etwas ganz Kleines bewegen, dann ist das auch schon eine große Sache! Wir kennen uns in Deutschland doch auch durchaus mit Projektarbeit aus. Die meisten Schulen haben eine Projektwoche. Die könnte man im nächsten Schuljahr den 17 Zielen, den Global Goals, widmen! Oder sich gleich trauen, über längere Abschnitte Projektarbeit zu machen, fächerübergreifend zu arbeiten. Jedes Projekt gibt Möglichkeiten sprachliche, mathematische, sozial- und naturwissenschaftliche Kenntnisse zu vertiefen und verschiedene Kompetenzen zu erhöhen.

Welche Rolle spielen digitale Medien in diesem Kontext?

Fächer verbinden ist die eine Sache. Menschen verbinden ist die andere. Wir sind als menschliche Wesen mit der Welt verbunden. Mit allen Menschen auf der Welt. Das klingt vielleicht esoterisch, aber eigentlich merkt das jeder von uns: Unsere Schüler und wir selbst. Wenn wir Nachrichten lesen oder hören, dann müssen wir danach erst mal tief durchatmen. Und dann tun die meisten von uns folgendes: Wir versuchen uns davon abzulenken, was wir eben per Bericht miterlebt haben. Wir versuchen, nicht ständig daran zu denken und teilweise betäuben wir uns. Wir kommen nicht gut klar, mit dem Gefühl, nichts tun zu können. Aber das ist eine Wahrheit, die wir uns lange eingeredet haben. Sie stimmt gar nicht. Wir können etwas tun. Und zwar jeder. Zu jedem beliebigen Thema. Nein, wir können es nicht allein lösen, aber wir können immer einen Teilaspekt bearbeiten. Zum Thema Krieg können wir z.B. beitragen, dass Menschen lernen, miteinander umzugehen, zum Thema Hunger, dass in unserer Schulklasse niemand ohne Frühstück kommen muss, zum Thema Bildung, dass wir jemanden beim Lernen unterstützen, der es schwieriger hat. Durch digitale Medien können wir uns auch mit Menschen verbinden, die nicht im gleichen Klassenraum sitzen. Ein Kollege in Amerika hat seine Schüler im letzten Jahr mit 70 Ländern per Skype verbunden und mit der ISS. Nochmal: Es muss nicht so riesig sein. Aber nachzuhören, wie es Menschen in anderen Teilen der Welt geht und welche Einstellung man dort zu den großen Themen hat, geht heute sehr einfach. Wie sehen die Menschen auf den Fidschi-Inseln den Klimawandel? Was sagt ein Jugendlicher in Malaysia zu Terroranschlägen? Ein Jugendlicher in der Türkei zur Chancengleichheit? Oder auch wieder eine Nummer kleiner: Was macht ein spanischer Schüler in seiner Freizeit, welche Sportarten mögen Jugendliche in Kenya? Digitale Medien machen die Welt klein und holen sie in unser Klassenzimmer. Ob das zentral ist, über eine große Skype-Projektion von Klasse zu Klasse oder individuell an eigenen digitalen Geräten, ob Englisch als Lingua Franca verwendet wird oder eine Übersetzungssoftware, die live vermittelt … es gibt tausende Möglichkeiten. Und wenn wir Frieden, Bildung für alle, und nachhaltige Städte erreichen wollen, dann sollte man alles einsetzen, was uns hierzu zur Verfügung steht, also nicht nur Papier und Bleistift, sondern definitiv auch digitale Tools. Diese ermöglichen uns auch, Schülern mehr und mehr Leitungsverantwortung zu übertragen. Sie sollen ja lernen, sich mit digitalen Ressourcen selbständig auseinander zu setzen, dabei herauszufinden, was für sie geeignet ist, was vertrauenswürdig ist, usw. Sie leben in einer digitalen Welt. Ich verstehe nicht, wenn Menschen immer noch darüber reden, OB wir digitale Medien im Unterricht einsetzen sollten. Die Frage ist doch eigentlich nur, WIE wir sie einsetzen sollten. Was wir dabei noch beachten sollten: Die Herstellung dieser Medien. Wenn wir überlegen, welche Konsumentenmacht alleine deutsche Schulen haben, dann sollte man meinen, dass es ein Leichtes wäre, entsprechenden Druck auf Elektronikhersteller auszuüben, unter fairen Bedingungen zu produzieren.

Das klingt sehr plausibel, aber: wie passt das alles in ein System, in dem am Ende doch immer alle Bemühungen auf das Schreiben von Tests und Klassenarbeiten hinauslaufen. Ein System, das ausgerichtet ist auf zentrale Vergleichsarbeiten und Abschlussprüfungen? Kurz: Wie ist das mit der Bewertung?

Wir müssen unsere Art zu testen und zu prüfen ganz eindeutig hinterfragen. Und glücklicherweise gibt es dazu auch bereits einige Bewegungen, die alternative Bewertungen implementieren. Derzeit lassen wir uns noch häufig davon abhalten, konsequent bedeutungsvolle Taten in den Mittelpunkt zu stellen. Mich fragen Lehrer ganz oft: „Und wie soll ich das dann bewerten?“ Uns muss klar sein, dass diese Frage uns darauf hinweist, dass uns gerade Bewertung von Leistung wichtiger ist als relevantes Handeln und wichtiger als Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung. Und auch was wir derzeit bewerten ist fragwürdig: Oft ist es die kognitive Einzelleistung. Wir wundern uns, dass das Soziale gefühlt an Bedeutung verliert, aber wir begünstigen dies, wenn wir Schülern, die sich im Umweltverein einsetzen, aber am nächsten Tag eine Fünf in Latein schreiben, suggerieren, sie hätten falsche Prioritäten gesetzt. In Anbetracht des Klimawandels müssen wir uns fragen, was eine gute Note, was ein guter Abschluss wert ist, wenn wir ihn auf einer Erde erwerben, auf der wir nicht mehr in Würde leben können, die wir aber hätten retten können, wenn wir anstatt der guten Note die gute Tat in den Vordergrund gestellt hätten. Wir brauchen also eine Kultur der Anerkennung des nachhaltigen Engagements. Zumindest ein Beiblatt zum Zeugnis, in dem wir würdigen, was ein Schüler tatsächlich geleistet und bewegt hat. Dass Emma eine Kooperation mit dem Supermarkt organisiert hat, damit Essen nicht mehr weggeworfen wird, sondern fürs Schulfrühstück verwendet werden kann, dass Tom bewegt hat, dass der Schulbezirk nur noch fair hergestellte PCs und Smartphones verwendet. Dass Mücahit und Kim regelmäßige interkulturelle Begegnungen organisiert haben oder dass Büsra mit ihren Freunden eine große Kampagne gegen Verpackungsmüll gestartet hat. Uns muss klar werden, dass das kein idealistischer Quatsch ist. Unsere Schüler von heute brauchen auch für ihre späteren Berufe weniger Zeugnisse, auf denen ihre Leistungen in Noten übersetzt werden, anhand derer zukünftige Arbeitgeber ihre Leistung erahnen können. Sie brauchen viel mehr die Fähigkeit, ihr Ikigai zu finden: Also die Mischung aus dem, was sie gut können, gerne tun, was die Welt braucht und wovon sie leben können. Darin müssen wir sie bestärken, auch in der Art wie wir bewerten und rückmelden. Die konsequente Ausrichtung auf einflussreiche Taten und das Erreichen der Nachhaltigkeitsziele löst meines Erachtens viele pädagogische Konflikte, mit denen wir uns in den letzten Jahren beschäftigt haben: Es macht Lernen zu einer gemeinsamen Mission, bei der Schüler und Lehrer gemeinsame Ziele haben. Dass alle Schüler mehr und mehr Lernen wird zur absoluten Notwendigkeit. In Anbetracht der Weltprobleme ist es eindeutig, dass es unsere Aufgabe ist, mit jedem Schüler seinen/ihren Platz finden müssen, etwas beizutragen. Growth mindset, also eine Kultur des Lernens und Verbesserns, wird selbstverständlich. Und die Tatsache, dass wir niemanden aufgeben können, ebenso.

Dein sehr sehenswerter TEDx-Talk ist auch ein Plädoyer für den Lehr-Beruf. Was macht aus deiner Sicht diesen Beruf so wichtig?

Auf der Welt gibt es derzeit 60 Millionen Lehrer und ca. 1.2 Milliarden Schüler. Gebraucht werden bis 2030 etwa 70 Millionen weitere Lehrer. Fast 270 Millionen Kinder sind schon jetzt nicht in der Schule. Unsere Schüler sind im Durchschnitt etwa 7.000 Stunden lang in der Schule. Wir Lehrer haben täglich Einfluss auf die junge Generation. Es muss uns klar sein, dass wir teil einer globalen Bewegung sind und dass wir diese Bewegung mitgestalten. In meiner Wunschwelt verschreiben wir uns auch als Lehrer dem Erreichen von Zielen für eine gesündere Welt. Wir tragen unseren Teil dazu bei, indem wir unsere Schülern nicht nur kritisches denken sondern auch hoffnungsvolles Handeln beibringen und ihnen viele Möglichkeiten geben, sich als wirksam zu erleben. Wir zeigen ihnen, wie man größer denkt; anstatt nur die eigene Glühbirne gegen eine Energiesparlampe auszutauschen, eine große Aktion mit dem lokalen Energiesparlampenhersteller ins Leben zu rufen und alle Haushalte im Ort mit einer Lampe zu versorgen. Wir zeigen ihnen, wie man auf einflussreiche Menschen Einfluss nimmt, wie man Probleme identifiziert und nach lokalen, nationalen und globalen Lösungen sucht, wie man auf Gerechtigkeit hinwirkt. Die Hattie-Studie zeigt: Den größten Einfluss auf guten Unterricht haben Lehrer, die wissen, wie groß der Einfluss ist, den sie auf ihre Schüler und die Welt haben. „Teacher, know thy impact!“ nutzt er deshalb auch als Überschrift seiner Erkenntnisse. Und mit den Nachhaltigkeitszielen hat die Welt einen gemeinsamen Plan. Wenn wir unseren Unterricht diesen Zielen widmen, können wir uns gut aufgehoben fühlen: Denn egal ob in Kenya oder den USA, in Peru oder Russland, in Neuseeland oder Deutschland: Wir befinden uns auf einer gemeinsamen Mission. Und da dürfen Schüler und Lehrer nicht fehlen!

Vielen Dank für das Interview!

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Mareike Hachemer

Mareike Hachemer ist Lehrerin an einer Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe in Hessen. 2015 war sie die erste deutsche Finalistin des Weltlehrerpreises. Seither ist sie für Globale BIldung auch im Auftrag der Vereinten Nationen (UNESCO, UNAOC, WFUNA, World’s Largest Lesson) und für die Lehrer-Organisation TeachSDGs weltweit als Sprecherin und Autorin tätig. Ihr TEDx Talk „Empowering Educators for the Global Goals“ ist hier zu finden: , kann aber auch in deutscher Sprache gehört werden:

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Eine Antwort zu Wir können etwas tun. Und zwar jeder – ein Interview mit Mareike Hachemer

  1. ibieler schreibt:

    Hat dies auf teaching knowledge and creativity rebloggt und kommentierte:
    Ein inspirierendes Interview – macht nachdenklich. Und ich glaube, das ist die beste Ausgangsbasis für die Auseinandersetzung mit den aktuellen Problemen unserer Welt. Probleme erkennen, verstehen und nach Lösungen suchen.

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